20. Juni 2008
Cube20 von Murrelektronik ist eine modular erweiterbare Feldbus-I/O-Station. Sie ist konsequent an den Bedürfnissen moderner Schaltschrankverdrahtung ausgerichtet. Dabei bietet sie aufgrund ihrer kompakten Bauweise eine enorm hohe Kanaldichte auf engem Raum. So können auf gerade einmal 90 Zentimetern Tragschiene bis zu 488 I/Os untergebracht werden.
Alle Cube20-Module sind mit codierbaren Steckklemmen für die Einzeladerverdrahtung ausgestattet, die in Schaltschränken üblich ist. Erfahrungen aus dem Maschinenbau zeigen, dass es in einzelnen Schaltschränken bis zu 100 I/O-Punkte oder mehr geben kann. Der Einsatz von Cube20 gegenüber feingranular aufgebauten und aus zahlreichen Einzelkomponenten bestehenden I/O-Stationen hat den Vorteil, dass nicht zahlreiche Anschlussklemmen ungenutzt bleiben und der Montageaufwand geringer ist. Außerdem macht sich der Einsatz von Cube20 in der Lagerhaltung und im Einkauf bemerkbar. Die dort entstehenden versteckten Kosten durch das Handling vieler Einzelkomponenten sinken deutlich.
Durch den Ausbau von Cube20 mit vielen digitalen und analogen Ein- und Ausgangsmodulen sind universelle Anwendungen möglich. Weil für den Anschluss an ein übergeordnetes System unterschiedliche Buskoppler zur Verfügung stehen, ist ein Buswechsel ohne Systemwechsel möglich. Vorteil für den Konstrukteur: Er kann kundenspezifische Anforderungen einfach und zeitsparend umsetzen. Cube20 kann eigenständig am Feldbus betrieben werden, aber zusätzlich auch innerhalb eines Verbundes mit Cube67. Bestehende Ressourcen wie Cube67-Busknoten werden somit noch wirtschaftlicher genutzt.
Durch die galvanische Trennung der Cube20-I/O-Module und der integrierten Einspeiseklemme lassen sich in einfacher Weise unterschiedliche Potenzialgruppen realisieren.
Alle Module von Cube20 verfügen standardmäßig über ein durchgängiges und komfortables Diagnosesystem. LEDs leuchten punktgenau direkt am Ort des Problems, außerdem wird eine Meldung zur Steuerung generiert. Das vereinfacht die erstmalige Inbetriebnahme und es ermöglicht die schnelle Ortung von Störquellen. So lassen sich Stillstandszeiten deutlich reduzieren und die Produktivität erhöhen.
